Empirische Medienästhetik

ist ein Forschungsschwerpunkt zu Fragestellungen der Ästhetik und Wirkung audiovisueller Medien


In den Forschungsbereichen wird an verschiedenen Gegenständen und unter unterschiedlichen Blickwinkeln untersucht, wie audiovisuelle Formen die Zuschauer emotional bewegen.

Ausdrucksbewegung, genrespezifische Affektpoetiken, die Multimodalität audiovisueller Formen und die Dimension der Verkörperung als Basis des Erlebens und Verstehens von Filmen sind zentrale Konzepte in diesen  Forschungsbereichen.

Im Herbst 2015 nimmt die von der DFG geförderte Kollegforschergruppe Cinepoetics - Poetologien audiovisueller Bilder ihre arbeit auf, die auf den hier geleisteten Vorarbeiten aufbaut.

Forschung

Forschungsbereiche:

  • Affektmobilisierung im Kriegsfilm
  • Genrekino und Gemeinschaftsgefühl
  • Multimodale Metaphorik
  • Dynamik der Affizierung


Als empirische Methode zur Beschreibung der Ausdrucksqualitäten von audiovisuellen Medieninhalten wurde das eMAEX-System (electronically based media analysis of expressive movement images) entwickelt. Diese dekriptive Methode ist Grundlage aller Projekte und wird von diesen kontinuierlich adaptiert und weiterentwickelt. Sie ermöglicht eine standardisierte Analyse audiovisueller Formen.

Die audiovisuellen Untersuchungsgegenstände werden qualitativ ausgewertet und in einer Datenbank integriert, die zur weiteren Auswertung für verschiedenste empirische Forschungsdisziplinen zur Verfügung steht.

Methode

  • Methodenentwicklung
  • eMAEX-System


Auf der Basis der analytischen Methode wurde ein spezielles multimediales Publikationssystem entwickelt, das es erlaubt, die wissenschaftlichen deskriptiven Analysen der audiovisuellen Daten gleichermaßen anschaulich wie überprüfbar darzustellen. Die qualitativen Inhaltsanalysen erfolgen dabei nach filmtheoretischen, historischen oder genretheoretischen Fragestellungen.

Die Projektmitarbeiter nutzen das Publikationssystem zur Erstellung multimedialer Studien, in denen die Forschungsdaten methodisch strukturiert ausgewertet werden und die integraler Bestandteil der gemeinsamen Forschungsumgebung sind.

Multimediale Publikationen

 

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