eMAEX – Eine systematisierte Methode zur Untersuchung filmischer Ausdrucksqualitäten

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Innerhalb des Projektes „Affektmobilisierung und mediale Kriegsinszenierung“ im Exzellenzcluster „Languages of Emotion“ wurde anhand eines Filmgenres, dem Hollywood-Kriegsfilm, eine systematisierte Methode entwickelt, in der das Zuschauerempfinden als multimodale Ausdrucksbewegungsbilder des Films untersucht wird: electronically based media analysis of expressive-movement-images (eMAEX).

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Dabei gehen wir nach einem mehrstufigen Verfahren vor: zunächst werden die entsprechenden Filme systematisch in einzelne Szenen unterteilt, die jeweils kompositorische Einheiten bilden und denen je bestimmte emotionale Orientierungen zugeschrieben werden können. Anschließend werden diese Szenen als Komposition audiovisueller Bewegungsfigurationen qualitativ analysiert.

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Die Entwicklung einer EDV-gestützten Methodik stellte eines der wesentlichen Ziele des Projekts „Affektmobilisierung und mediale Kriegsinszenierung“ dar; mit ihr wurde die systematische und informationstechnologische Grundlagenarbeit für weiterführende film- und medienwissenschaftliche Forschungsprojekte geschaffen. Die Übertragbarkeit der Prinzipen von eMAEX auf andere Gegenstände und spezielle Fragestellungen ist in weiteren Projekten des Forschunsbereichs bereits sehr erfolgreich umgesetzt.

Im Folgenden wird diese Methode der electronically based media analysis of expressive movement images (eMAEX) vorgestellt.

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