Datenmatrix "Affektmobilisierung im Kriegsfilm"

Die Ergebnisse der systematischen Analyse des Hollywood-Kriegsfilms nach dem eMAEX-Verfahren werden hier ausgegeben. Das Kriegsfilmgenre wird über acht Standardszenen erfasst, die auf Grundlage narrativer Stereotypen und ästhetischer Strategien jeweils distinkten Affektbereichen zugeordnet werden (Pathosszenen).

 

1.) Filme Die Filme sind zunächst als Sets von Pathosszenen aufgeschlüsselt. Zu jeder Szene ist ihre Klassifizierung angegeben und der jeweilige Clip integriert, dazu die analytisch-deskriptiven Texte sowie weitere Materialien. Auf diese Weise werden die Formen und Muster filmischer Expressivität nachvollziehbar erschlossen. Die Pathosszenen sind analog dazu als Zusammensetzungen von Ausdrucksbewegungseinheiten erfasst. 
   
2.) Kategorien Die Definitionen der einzelnen Kategorien von Pathosszenen werden aufgeführt: über die zentralen narrativen Konstellationen, ästhetischen Strategien und Affektbereiche, sowie über exemplarische Grundfigurationen. Dazu führt eine Liste mit Links direkt zu den, der jeweiligen Pathosszene zugehörigen, Szenen aus den analysierten Filmen. Das Kriegsfilmgenre wird so über Typen von Pathosszenen zugänglich. 
   
3.) Diagramme Die Diagramme sind graphische Darstellungen der Affektdramaturgie der Filme – die zeitliche Anordnung der Pathosszenen über den Verlauf des Films – und bieten einen zentralen Einsteig in vergleichende Analysen. Deswegen ist diese Darstellungsform, die auch über die einzelnen Filmseiten zugänglich ist, hier noch einmal für die untersuchten Filme gesammelt. 
   

Die Datenmatrix umfasst derzeit 33 Spielfilme, die in Pathosszenen aufgeschlüsselt wurden. Vollständige analytische Beschreibungen liegen bisher von vier Filmen vor, dies entspricht etwa 100 Pathosszenen und 300 Ausdrucksbewegungseinheiten. Mehr als die Hälfte dieser Analysen liegt auch in englischer Sprache vor. Vollständig analysierte Filme und Szenen wurden zur leichteren Auffindbarkeit mit * markiert.

Neben Spielfilmen sind auch Dokumentarfilme, TV-Serien und TV-Nachrichtensendungen in der Datenmatrix erfasst. Sie erscheinen ebenfalls in der Liste der Filme und sind im Titel entsprechend gekennzeichnet. Mit der Erfassung werden vergleichende Untersuchungen möglich, die aufzeigen, in welcher Weise sich diese Formate auf die Inszenierungsmuster des fiktionalen Kriegsfilm-Genres beziehen. Diese Wechselwirkungen werden z.B. im DFG-geförderten Projekt "Inszenierungen des Bildes vom Krieg als Medialität des Gemeinschaftserlebens" untersucht.

Orientierung zur Benutzung der Datenmatrix

Autorenverzeichnis

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Die Datenmatrix wurde in Zusammenarbeit mit dem CeDiS (Center für Digitale Systeme) der Freien Universität Berlin entwickelt.

 

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