Durchhalteansprache*

Kategoriale Zuordnung

  • Übergang zwischen zwei Gesellschaftsformen

 

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Movie: Sahara*
Ordnungsnummer: 15
Einzelanalyse: Sahara*
Timecode von: 00:57:44:12
Timecode bis: 01:01:34:23
Entstehungsjahr: 1943

Im Zusammenspiel der Rede mit der Kamera und Mimik wird ein Bild der Solidarität inszeniert, das sich in einer Form der Kontraktion und der Abgrenzung nach Außen – sowohl dem Gegner als auch der eigenen Heimat gegenüber – vermittelt.

Im dramaturgischen Aufbau des Films steht die Szene als Kontrapunkt zwischen zwei Szenen mit direkten Interaktionen mit dem Feind („Verhör der Vorhut“ und „Rache unter deutscher Vorhut“), die sich als ein Gegensatz zum „Wir“ setzen. So stiftet die „Durchhalteansprache“ den Sinn des Kampfes in einer konkret klammernden Situierung des Gegners.

Zunächst wird Sgt. Gunn im Zusammenspiel der Kadrierung mit der Blickachse in den Mittelpunkt gerückt, von welchem aus die militärischen Gruppenmitglieder zusammengehalten werden und welchem sie sich entgegenrichten. Die Dialogstruktur in der Ansprache entwickelt sich dabei in drei Schritten, die sich im affektiv und semantisch aufgeladenen Prinzip der Frage und Antwort von „Wie“ und „Warum“ zwischen Sgt. Gunn und dem britischen Soldat ergeben. Die Kraft seiner Rhetorik realisiert sich durch den Gesichtsausdruck in Großaufnahme einerseits und den Wechsel der Tonart seiner Stimme andererseits. Dabei kennzeichnen die mimische Veränderung der Zuhörenden – besonders des britischen Soldaten – die affektive Mobilisierung durch die Rede. Zum Schluss bildet die aufeinander folgende Affirmation der Soldaten im lächelnden Blickwechsel mit Sgt. Gunn das Bild der Solidarität der Gruppe. (> ABE 1)    HJC

Ausdrucksbewegungseinheiten (ABE)

01 

Materialen zur Szene

    Position der Szene im Film

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